Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen. (LR32)

Glaube der nach Freiheit schmeckt -

Eine Einladung an Zweifler und Skeptiker

 

Buchcover(Taschenbuchausgabe), Herder-Verlag Freiburg 2013 - 4. Auflage,

Mehr als 13.000 Mal verkauft.

 

Warum sind Menschen heute noch so verrückt, an Gott zu glauben? Weil der Glaube uns Freiheit schenkt und dazu befähigt, Verantwortung wahrzunehmen – davon sind beide Autoren überzeugt. Unterhaltsam, frisch und geistreich führen sie in die großen Themen des Christentums ein und zeigen Wege, wie christliche Spiritualität zeitgemäß gelebt werden kann. (Buchrückentext)

 

Presse-Echos zum Buch

Durch dieses Buch weht ein Wind, der mich umgehauen hat. So spritzig und fröhlich kann der christliche Glaube sein. Am Ende jeder Seite hoffe ich, dass es so rasant weitergeht, und wirklich - die Autoren halten diesen Drive durch. (Bestsellerautor Werner Tiki Küstenmacher)

Andreas Knapp und Melanie Wolfers sind Grenzgänger. Sie nehmen unser Denken mit auf eine Reise zum Ursprung der Gotteserfahrung. (Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung)

Die beiden Autoren diskutieren ihren Glauben auf eine ganz lebensnahe und einladende Weise. (Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz)

Die Autoren zeichnen vor dem Hintergrund des naturwissenschaftlichen Weltbilds, des modernen Lebensgefühls und ihrer individuellen Erfahrungen ein lebendiges Bild eines zeitgemäßen Christen-tums. (ORF 1)

Ein moderner Blick auf den christlichen Glauben mit viel profunder Wissensvermittlung. Ein Buch für alle interessierten (Un-)Gläubigen. (Buchprofile)

Ein Wirbelwind von einem Buch! (Die Furche)

Das Buch besticht durch die Kombination aus Leichtigkeit und Tiefsinn. Fördert der Ein-Gott-Glaube Gewalt? Lassen sich Evolution und Schöpfungsgedanke verbinden? Wer war Jesus? Keinen Geringeren als den Evolutionsbiologen Richard Dawkins und seine atheistischen Weggefährten haben sich die Autoren als Gegenspieler ausgesucht. Man merkt dem Buch an, dass es im Kontext atheisti-schen Denkens entstanden ist und dass es sich besonders auch an nachdenkliche Nichtglaubende richtet. (Christ in der Gegenwart)

Die Autoren haben für alle, die den Glauben nicht auf die leichte Schulter nehmen, ein faszinierendes Buch geschrieben. Sie zeigen auf, dass Freiheit, Vernunft und Religion kein Gegensatz sind. Sie widmen sich der Entstehung des Gottesbildes, zu dem auch die Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten wie Angst und Gewalt gehören. Und sie stellen Jesus vor, den Zimmer-mannssohn, der aus besonderem Holz geschnitzt ist und der verhaltensauffällig war – in seiner Fähigkeit zu lieben. (Linzer Kirchenzeitung)

Das Buch ist eine Gesamtschau, was das Christentum heutigen Menschen sagen kann – gerade auch denen, die verunsichert nach neuen Maßstäben für ihr Leben suchen. (Fränkische Nachrichten)

Ein weit ausgreifender, anregender und befreiender Entwurf des Glaubens. Und das in einer Sprache, die nicht wolkig-spiritualisierend, sondern authentisch, spannend und humorvoll daherkommt. Eine „Einladung an Zweifler und Skeptiker" und für diejenigen, die glauben, dass sie an Gott glauben - und die das, was sie glauben, tiefer verstehen wollen. (Konradsblatt)

Das Buch nimmt die Diskussion mit dem Atheismus auf und kommt weder oberflächlich noch akademisch daher. Witzig, originell und ehrlich erklären die Autoren Kernaspekte des Glaubens und setzen sich mit Alternativmodellen zum Christentum auseinander. Am Ende steht die Gewissheit, dass der christliche Glaube nicht etwa die beste aller möglichen Theorien ist, sondern nur als Praxis überzeugenden Sinn hat. (Neue Kirchenzeitung)

Ein mutiges und ermutigendes Buch. (Superiorenkonferenz)

Das Buch besticht durch seine tiefsinnige Leichtigkeit und seine klare, pointierte Sprache. (Miteinander)

Ein ungewöhnliches Buch. (Flensburger Tageblatt)

In einem lockeren Tonfall werden Zweifler und Skeptiker eingeladen: Die Leser können ihren eigenen Standpunkt im Leben reflektieren und ihre Beziehung zu Gott überprüfen. (MDR 1)

Andreas Knapp und Melanie Wolfers zweifeln stellvertretend für ihre Leser an Gott. (NDR 1)

Aktuell, realitätsnah (Wiener Zeitung)

Dass Menschen mit christlichem Glauben auch heute noch "up to date" sein können, beweisen Melanie Wolfers und Andreas Knapp. (borromedien)

Angesichts zahlreicher Andersgläubiger, Gleichgültiger, Zweifler und "neuer Atheisten" sind Bücher gefragt, die den christlichen Glauben allgemein verständlich und überzeugend darlegen. In diesem Genre profiliert sich das Buch "Glaube, der nach Freiheit schmeckt" der weltoffenen Ordensleute Andreas Knapp und Melanie Wolfers als zugleich unterhaltsam und tiefgründig, liberal und engagiert. Das Buch lässt ein Feuerwerk aus humorvollen Pointen, anschaulichen Bildern und brillanten Sprachspielen steigen. (Theologisch-Praktische Quartalschrift)

„Glaube, der nach Freiheit schmeckt“ ist uneingeschränkt empfehlenswert und lesenswert. (www.kulturbuchtipps.de)

 

Leseprobe 

Glauben Sie wirklich, dass Sie an Gott glauben? Oder glauben Sie nicht an Gott, aber zweifeln bisweilen an Ihren Zweifeln? Interessiert es Sie, warum heute noch Menschen so verrückt sind, an Gott zu glauben? Dann sind Sie eingeladen, mit uns ins Gespräch zu kommen.

Wir sind zwei Ordensleute, gehören also zur selten gewordenen Gattung »Mönch« und »Nonne«. Doch wir leben nicht im Kloster, sondern in einem ganz normalen Umfeld. Bei unserer Arbeit – als Packer am Fließband, als Schriftsteller, in der Seelsorge mit jungen Erwachsenen und in der Hochschule – stoßen wir auf Neugier und Unverständnis: »Warum lebst du so? Wie kannst du an Gott glauben, wo du doch sonst ganz vernünftig wirkst? Wen oder was meinst du mit ›Gott‹?« Oder spöttisch: »Grüß Gott – wenn du ihn triffst!«
Solche Begegnungen mit Zweiflern und Skeptikern wie auch mit Christinnen und Christen, die ihren Glauben tiefer verstehen wollen, haben uns herausgefordert. Denn uns beide verbindet der leidenschaftliche Versuch, wie wir den Glauben an Gott in einem modernen Weltbild denken und leben können. Sieben Tage lang haben wir heftig miteinander diskutiert. Dabei stellten wir uns Fragen, die in der Öffentlichkeit sehr umstritten sind, aber auch Fragen, die sich eher in stillen und nachdenklichen Stunden zu Wort melden. Aus diesen Dialogen entstand das vorliegende Buch.
Die Gespräche, in denen wir einen persönlichen Einblick in unseren Alltag und unseren Glauben geben, münden in die zentralen Fragestellungen dieses Buches: Kann der Mensch auf Religion verzichten? Fördert Religion Gewalt? Lassen sich Evolutionstheorie und Schöpfungsgedanke miteinander vereinbaren? Wer ist Jesus von Nazareth und warum fasziniert er bis heute so viele Menschen? Und schließlich: Welche Orientierung kann uns der Glaube in einer pluralen und unübersichtlichen Welt geben?
Ausgangspunkt unserer Überlegungen ist: Der Mensch ist der »erste Freigelassene der Evolution«. Darin gründen seine Größe und Würde, aber auch seine Not und Gefährdung. Der Ruf nach Freiheit kann ganze Völker mobilisieren. Im Namen der Freiheit werden aber auch fürchterliche Verbrechen begangen. Ausgehend von dieser Ambivalenz entfalten wir ein Gottesbild, das aus jüdisch-christlichen Quellen schöpft und den Weg zu einer modern verstandenen christlichen Freiheit weist. Und wenn Sie wissen wollen, wie eine solche Freiheit schmeckt: Lesen Sie weiter! (Leseprobe aus der Einleitung)