DEIN HEIL BIN ICH, Jesus der Christus

 

 


Lebensimpuls 2. Sonntag der Osterzeit 2017

Wie geht glauben?

Wie geht glauben? (c) Maria Schlackl sds;Es dauert
bis ich wieder Boden
unter den Füßen spüre
wenn dieser mir abhanden kam

Es dauert
bis wieder Bewegung in mein Leben kommt
wenn es schmerzstarr ins Stocken geriet

 

Es dauert
bis ich sehen kann
was sich offen-sichtlich
schon auftut

Es dauert
bis ich spüre
wie der Auferstandene mich
in meiner Mitte
mit seiner Lebendigkeit anstecken will

Ob ER mich tief innen
soeben berührt
in meiner offenen Seite …?!

© maria schlackl sds



Inspiration aus den biblischen Texten vom 2. Sonntag der Osterzeit 2017

1. Lesung: Apg 2,42–47; 2. Lesung: 1 Petr 1,3–9

Evangelium: Joh 20,19–31
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
 Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
 Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!
Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

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